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Nachkorrektur nach Relex Smile Operationen

Die einzigartige Methode der Sichtkorrektur Relex Smile stellt bereits die 3. Generation der Technologien, nach den vorherigen Generationen der Lasik-Methode und der ältesten Generation, der sogenannten Oberflächen-Methode PRK/Lasek, dar.

Entsprechend dem allgemeinen Trend der Miniaturisierung und Miniinvasívität reduziert die Relex Smile Methode die Traumatisierung der Augenhornhaut auf ein Minimum und erreicht dabei gleiche Ergebnisse wie andere Methoden. Sie wurde weltweit bereits bei 1 Million Menschen durchgeführt.

Es ist jedoch eine teuere Technologie und bezüglich der chirurgischen Fähigkeiten eine heikle Operationstechnik, und daher ist nicht jeder Augenchirurg oder jede Klinik in der Lage, es in die Praxis zu übernehmen. Oft sind dann die Argumente gegen Relex Smile auf den Diskussions-Foren oder Webseiten, zusätzlich zu den, an den Haaren herbeigezogenen Argumenten, dass eine Nachkorrektur von verbliebenen Dioptrien nach Relex Smile nicht möglich oder bestenfalls problematisch sei, und es daher besser wäre, die gute alte Lasik (Femtolasik, Zlasik, Neolasik, Ilasik, etc.) oder PRK durchzuführen. Es ist ein Mythos.

 

Wie ist die Realität?

Die Häufigkeit von Nachkorrekturen nach Relex Smile wird in der Literatur mit 2-4% der operierten Augen angegeben, wovon etwa die Hälfte der Patienten im Rahmen der Qualitätsgarantie der Laserkliniken eine Nachbesserung verlangt. Bei uns registrieren wir von der Gesamtanzahl der Augen 0,5% , bei denen ein klinisch signifikanter Dioptrienrestwert bleibt. Eine Anzahl von Patienten, haben wir aber nicht im Focus, wegen fehlender Daten, ich vermute daher, dass die objektive Anzahl näher an den veröffentlichten Daten liegt.

Die meiste Erfahrung und statistische Werte weltweit gibt es von der Nachkorrekturmethode PRK. Sie ist schnell und einfach bei minimalen Kosten. Die Nachkorrektur findet auf der Oberfläche der Hornhaut statt. Aus der Sicht der Patienten, ist es jedoch schmerzhaft nach der Operation und die postoperative Erholung der Sicht geht sehr langsam, das Ergebnis stellt sich erst nach bis zu 3 Monaten ein. Es erfordert viel Geduld, Entschlossenheit und Vertrauen in das Urteil und die Arbeit des Chirurgen. Es ist ein echter Test für die Beziehung zwischen Arzt und Patient. Von den mehr als 4500 Relex Smile Operation, die wir an den Kliniken durchgeführt haben, korrigierten wir 4 Patienten, 7 Augen mit der PRK Methode nach. Alle hatten das erwartete Ergebnis, aber es kostete Nerven...

Eine weitere Methode ist die Operation CIRCLE, entwickelt von der Firma Carl Zeiss für notwendige Relex Smile Korrekturen. Dies nutzt bereits erfolgte Eingriffe in die Hornhaut bei einer vorhergegangenen Relex Smile Operation, und die Nachkorrektur findet an der Unterseite des Bettes statt, das in der Hornhaut nach dem Extrahieren der Lentikule bei der Relex Operation entstanden ist. Und das bedeutet schmerzlose und extrem schnelle Verbesserung der Sehkraft auf die Zielwerte. Selbstverständlich auf Grundlage exakter Geometrie, Berechnungen, Lage und vor allem der Veränderung durch die Operation CIRCLE. Auf diese Weise haben wir bisher 4 Augen operiert. Perfekt. Aus meiner Sicht derzeit die Methode der Wahl wenn es die Bedingungen auf der Hornhaut zulassen. Die letzte Möglichkeit ist die Relex Smile Operation mit so zu sagen maßgeschneiderten Parametern zu wiederholen. Dies ist eine experimentelle Sache, erste Pionierarbeiten gibt es bereits, aber die Ergebnisse entsprechen nicht ganz den Erwartungen. Aber die Entwicklung schreitet voran, und dies könnte in Zukunft eine ideale Möglichkeit sein alle „Mücken“ zu erwischen. Unsere Erfahrungen werden wir auf jeden Fall mit Ihnen teilen...

Es gilt daraus auszuwählen. Entscheidend ist die Sicherheit und das voraussichtlich beste Ergebnis. Relex Smile hat derzeit einen Anteil von 80% der Operationen in den OFTUM Kliniken. Nicht nur wegen dem Ergebnis, sondern auch wegen den zuverlässigen Nachkorrektur-Möglichkeiten entscheiden sich immer mehr Klienten dafür.

Autor: Dr. med. Tomáš Juhás, PhD.

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